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Kommunikation der Zukunft, Zukunft Kommunikation

20.04.2017 -

Was bedeutet die Digitalisierung für uns Kommunikationsexperten? Sind Print und TV Schnee von gestern? Macht der digitale Wandel das alte Handwerkszeug der Kommunikation obsolet? Eine Bestandsaufnahme.



2013 markiert einen Wendepunkt. Wenn sich mit Axel-Springer einer der größten Verlage Europas von seinen Traditionsmedien trennt, wenn Gruner+Jahr sich nicht länger als Verlagshaus, sondern als „Inhalte-Haus“ betitelt, dann wankt der Medienmarkt nicht nur in Deutschland. 

Wie sehr sich die Medienlandschaft mit diesen Entscheidungen ändert, wird wohl erst in einigen Jahren deutlich. Fest steht jedoch schon heute: Print und Digital, online und offline verschmelzen. Budgets werden umgeschichtet, auf Unternehmens- wie auf Medienseite. Täglich umschwirren uns dazu Dutzende Statistiken, Umfragen und Analysen: Youtube ist fünftreichweitenstärkster Sender noch vor Prosieben, 86 Prozent aller Journalisten nutzen Social Media zur Recherche, der durchschnittliche Deutsche verbringt 54 Minuten täglich im Internet, Unternehmen steigern ihre Ausgaben für Content Marketing jährlich um 111 Prozent.

„The world is changing. You either get on the bus or see it pass by“, sagt René Schuster, Chief Executive Officer von Telefónica, und trifft damit das Herz des Phänomens. Wer nicht aufspringt, bleibt auf der Strecke. Denn die Entwicklungen in der Medienlandschaft sind längst auf die professionelle Kommunikation übergeschwappt. 

Die Zahl der Kommunikationskanäle ist in den vergangenen Jahren explodiert und wächst stetig weiter. Tumblr, Facebook, Instagram, Twitter & Co. eröffnen nie dagewesene Möglichkeiten und Reichweiten. Facebook zählt 2013 weltweit 1,15 Milliarden Nutzer. 

Zum Vergleich: Nur China und Indien haben mehr Einwohner. Die 25 Millionen Facebook-Nutzer muten dagegen gering an. 

Gleichzeitig macht es die zersplitterte digitale Informationslandschaft schwer, sich Gehör zu verschaffen. Die Schlüsselfragen lauten deshalb: Kann ich Unternehmenswerte ins Digitale übertragen? Und wie schaffe ich Aufmerksamkeit im Web 2.0? Schlussendlich: Kann digitale Kommunikation dazu beitragen, die Unternehmensgewinne zu erhöhen – und wenn ja, wie?

Den vollständigen Bericht mit sieben Grundlagen für gelungenes Storytelling von Dr. Anna Schwan finden Sie hier.



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